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Ich bin entschieden Jesus zu folgen – Errettung der Garo‘s (Indien)

Asia Harvest berichtet

„Oft sind wir uns des Ursprungs vieler unserer kirchlichen Traditionen und Lieder nicht bewusst. Deshalb möchten wir diesen Rundbrief mit dem Hintergrund eines bekannten Liedes beginnen, das ihr sicher schon oft gehört habt: „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus.“

In den Bergen Nordostindiens lebt der Volksstamm der Garo, zu dem mehr als eine Million Menschen gehören. Wir (Asia Harvest) arbeiten schon mehr als 20 Jahre mit den Garo-Christen zusammen. Über Jahrhunderte hinweg waren sie als ein primitiver Kopfjägerstamm gefürchtet, aber bei der letzten Volkszählung in Indien bezeichneten sich mehr als 95 % des Garo Stammes als Christen. Wir berichten euch gerne von dem genialen Wunder der Transformation:

Ende des 19. Jahrhunderts kamen viele Missionare nach Assam in Nordostindien, um dort das Evangelium zu verbreiten. Durch die Arbeit eines Missionares der Baptisten, bekehrte sich ein Mann namens Nokseng, sowie dessen Frau und seine beiden Kinder zu Jesus. Nokseng ́s Glaube war ansteckend und viele Dorfleute begannen, Jesus anzunehmen. Der Dorfvorsteher wurde wütend, denn es schien, dass er die Kontrolle über das Dorf verlieren würde. Deswegen rief er alle Dorfbewohner zusammen. Er befahl Nokseng ́s Familie, öffentlich ihrem Glauben abzuschwören, ansonsten würden sie hingerichtet werden. Geleitet durch den Heiligen Geist sagte Nokseng: „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus.“

Weil er wütend darüber war, dass Nokseng Christus nicht verleugnete, befahl der Dorfvorsteher seinen Pfeil-Schützen, die beiden Kinder zu töten. Als beide Jungs krümmend auf dem Boden lagen, fragte der Häuptling: „Sagst du jetzt deinem Glauben ab? Du hast deine beiden Kinder verloren. Wenn du nicht den Glauben absagst, wirst du auch deine Frau verlieren.“ Aber Nokseng antwortete mit einer weiteren Strophe des zukünftigen Liedes: „Wenn niemand mit mir geht, doch will ich folgen.“

Der Dorfvorsteher war außer sich vor Wut und befahl, Nokseng‘s Frau ebenfalls mit Pfeilen umzubringen. In nur einem Augenblick folgte sie ihren Kindern in den Tod. Nun sagte der Häuptling zum letzten Mal: „Ich gebe dir noch eine Gelegenheit, deinem Glauben abzuschwören und weiterzuleben.“ Auch angesichts seines eigenen Todes zögerte Nokseng nicht im Geringsten und machte eine abschließende, denkwürdige Aussage: „Das Kreuz steht vor mir, die Welt liegt hinter mir. Niemals zurück.“

Er wurde, wie der Rest seiner Familie, getötet. Doch dann geschah das Wunder. Der Dorfvorsteher war bewegt von Nokseng ́s Glauben und fragte sich: „Warum waren Nokseng und seine Familie bereit, für einen Mann zu sterben, der vor 2000 Jahren in einem weit entfernten Land lebte? Dieser Gott muss wohl erstaunliche Kraft haben, auch ich will diesen Glauben kosten.“ In einem spontanen Bekenntnis erklärte der Dorfvorsteher: „Ich gehöre auch zu Jesus Christus!“ Als die Menge dies aus dem Mund ihres Dorfchefs hörte, nahm das ganze Dorf Christus als ihren Herrn und Erretter an. Später wurden Nokseng ́s Worte zu einem beliebten Lied unter den Garo-Christen, und noch einige Zeit später wurde das Lied auf Englisch übersetzt und auf der ganzen Welt gesungen.“1